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DRG und Qualitätssicherung Kliniken

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„QS, Kodierung und Controlling werden zusammenwachsen …“

  • Für die erfolgreiche Arbeit im Verband sind Hartnäckigkeit und Fingerspitzengefühl unerlässlich. Dass Health-IT-Experte Andreas Kassner über beide Qualitäten verfügt, hat er längst bewiesen. Im September wurde er in den Vorstand des Bundesverbandes Gesundheits-IT e.V. (bvitg) gewählt. Eben dort hat er sich acht Jahre als Geschäftsführer auf Politik-, Lobby- und Gremienebene verdient gemacht, bevor er Anfang dieses Jahres zu 3M wechselte. Sein neuer Arbeitgeber unterstützt sein Engagement für den bvitg nachhaltig.


    float Herr Kassner, welches sind die dringendsten Aufgaben für den neuen Vorstand in der kommenden Legislaturperiode?

    „Die Digitalisierung hat – in einem stark regulierten Gesundheitsmarkt wie dem deutschen – noch große Hürden zu nehmen. Als Verband setzen wir uns für ein gemeinsames e-health-Zielbild ein: Die digitale Kommunikation muss zwischen allen Beteiligten des Versorgungsprozesses zentral verankert werden. Dazu ist es notwendig, alte Zöpfe abzuschneiden … und bei neuen Anwendungen und Methoden konsequent dem Grundsatz „Digital vor Papier“ zu folgen. Auf unserer Agenda für die nächste Amtszeit stehen darum konkrete Themen wie Datenschutz & Datenzugriff, Standardisierung, praxistaugliche Umsetzung von Anforderungen der Selbstverwaltung und die Finanzierung der Leistungserbringer im Digitalisierungsprozess. Wir wollen die Möglichkeiten der IT für denjenigen zum Einsatz bringen, um den es eigentlich geht – den Patienten. Und zwar mit Hilfe der elektronischen Patientenakte. Wir haben aus diesen Punkten entsprechende Empfehlungen abgeleitet, die wir der neuen Regierungskoalition gern zukommen lassen werden.“


    Welches sind Ihre persönlichen Fokusthemen? Woran werden Sie gezielt arbeiten?

    „Im bvitg-Vorstand bin ich unter anderem mit den Themen Qualitätssicherung und Entgeltsysteme betraut. Diesbezüglich habe ich klare Vorstellungen: Die Qualitätssicherung wird noch stärker als bisher ein Leistungsparameter für die Krankenhäuser und Praxen werden – durch die Einführung der planungs- und vergütungsrelevanten Indikatoren, die sich unmittelbar auf Strukturen, Umsätze und Prozesse der Leistungserbringer auswirken. Der Weg in die moderne, digitale Welt kann nur so aussehen: Die Dokumentation muss für den Anwender praktikabel bleiben! Idealerweise ergeben sich die Daten automatisch ­– für die QS mithilfe intelligenter Systeme, für die Leistungskodierung aus der existierenden Patientendokumentation. QS, Kodierung und Controlling werden nicht länger isoliert voneinander existieren, sondern es werden Verbindungen geschaffen. Darüber hinaus will ich versuchen, verschiedene Standardisierungsprozesse schneller voranzutreiben, um das Gesundheitswesen noch effizienter zu machen.“


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